Garmin hat ein neues ZumoXT3 mit zwei Bildschirmgrößen vorgestellt. Für denjenigen, den es interessiert hier der Link zur Garminwebseite:
Neues ZumoXT3 von Garmin
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Hallo Reinhard, wer´s mag, ok. Die Routing-Apps für Smartphones sind heute den Garmins bei günstigeren Preisen ebenbürtig, wenn nicht, sogar voraus. Allein die Garmin-Politik für weitere Funktionsumfänge hat es in sich. Mein "altes" XT der ersten Generation ist seit Jahren nur noch als Backup-Gerät am Motorrad, ich bin zum Smartphone-Router mutiert,
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Das haste Recht Olli, diese Navis sind eine aussterbende Gattung.
Die Zukunft sind sicher, bis wenige Ausnahmen (z. B. navigieren in der Wüste) , Navi Apps auf dem Smartphone.
Im Auto nutze ich MRA mit Apple CarPlay.
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Dazu kommt die "gefühlt" leichtere Routenplanung mit der Smartphone App-Software. Basecamp iss nix für Anfänger, ich gehöre zu den Verweigerern, nutze immer noch den MapSource-Oldtimer, hatte nie so richtig Bock,mich in Basecamp einzuarbeiten. Wenn ich an meinen Umstieg vom 660 auf XT zurückdenke und plötzlich nicht mehr "einfach so" via Kabel meine am PC geplanten Routen ins Gerät schieben konnte

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ich bin zum Smartphone-Router mutiert,
Ich auch ....mittlerweile.



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Die Zukunft sind sicher, bis wenige Ausnahmen (z. B. navigieren in der Wüste) , Navi Apps auf dem Smartphone.
Was gibt's denn für ein Problem mit der Navigation in der Wüste?
Die funktioniert auf dem Händi auf der selben Basis wie bei Garmin, nämlich GNSS (global navigation satellite system). Davon gibt's derzeit fünf Relevante, nämlich NAVSTAR GPS (= "GPS"), GLONASS, BeiDou, Galileo und QZSS. Meine Navi-app auf dem Händi verwendet GPS und GLONASS, das Händi selbst sieht auch BeiDou, aktuell insgesamt 60 Satelliten. Vier braucht's für die Positionsbestimmung. Was es dazu nicht braucht, ist eine Funkzelle oder überhaupt eine SIM-Karte oder einen Händi-Vertrag. Was es zum Navigieren braucht, sind Landkarten. Habe ich von ganz Europa, der Türkei, Marokko und Mauretanien (OSM), detailliert bis zum kleinsten Eselspfad. Für die reine Positionsbestimmung sind die aber nicht notwendig.
---> Schieß dir irgendwo ein gebrauchtes Outdoor-Händi, wasserdicht, staubdicht, rüttelfest, mach es schlau (Navi-app und Karten) und du bist ready to go, ganz ohne 5G oder sonstigen Klimbim und zu 'nem Bruchteil der Kosten für so 'n Garmin-Knochen.
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... hier der Link zur Garminwebseite:
Obwohl überzeugter Händi-Navigator* habe ich mir das jetzt mal angeguckt, wobei das "Performance Package" meine besondere Aufmerksamkeit erregt hat. Ein rudimentäres Telemetriesystem für 12 Öre pro Monat, das wäre ja schon mal nicht schlecht. Leider gibt's, außer vollmundigen Versprechungen, keinerlei Hintergrundinformationen technischer Art, kein Handbuch und auch sonst nix. Man kann es aber immerhin kostenlos testen. Gut so!
Was man wissen muss, bevor man auf die Rennstrecke geht: Ein normaler GPS-Tracker bestimmt die aktuelle Position ein mal pro Sekunde über Satellitenpeilung. Eine Sekunde ist im Rennsport eine Ewigkeit und die ermittelte Position ist selbst bei stationärer Messung toleranzbehaftet, bis zu mehreren Metern. Ich selbst mache beruflich häufig Fotoaufnahmen aus dem fahrenden Auto heraus und dokumentiere die Position anschließend anhand der GPS-Daten im EXIF. Die Abweichungen sind oft erheblich, naturgemäß, je schneller ich fahre, aber gelegentlich werden auch Positionen neben der Straße angezeigt, wo ich also nie gewesen bin. Mag sein, dass Garmin eine höhere Taktung verwendet, aber dazu wird halt nichts gesagt, und die generelle Ungenauigkeit bleibt. Die gefahrene Geschwindigkeit, die das Navi anzeigt, ist zwar um Welten genauer als der Tacho, aber sie ist geglättet und verwendet statt Kurven Polygone (Sehnenfehler), mit Polygonpunkten im Sekundenabstand.
Ein professionelles Telemetriesystem, wie es im Rennsport verwendet wird, arbeitet ebenfalls mit GPS-Daten, berechnet aber Geschwindigkeit, Beschleunigung und den Raumvektor der Bewegung mit Hilfe des Doppler-Effekts. Die Satelliten senden alle mit einer bestimmten und konstanten Frequenz. Diese verschiebt sich messbar, wenn sich der Empfänger bewegt. Da die Position der einzelnen Satelliten bekannt ist, lässt sich über die Frequenzverschiebung die Relativbewegung zu jedem einzelnen von ihnen ermitteln und damit Geschwindigkeit, Beschleunigung und Fahrtrichtung berechnen.
Was davon in dem neuen Garmin umgesetzt ist, ist, Stand heute, unbekannt.
*Für diejenigen, die einen größeren Bildschirm benötigen, gibt es auch Outdoor-Tablets.
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Hallo, das normale Benutzerhandbuch gibt es hier: Benutzerhandbuch XT3
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Obwohl überzeugter Händi-Navigator*
Hallo Gutemine,
ich habe hier schon die Suchfunktion bemüht, aber die gefundenen Beiträge sind doch schon einige Jahre alt.
Würdest Du bitte die Hard- und Software nennen, die Du für die Handynavigation auf dem Krad benutzt (bzw. die Du empfehlen würdest :-))
Vielen Dank für Deine Mühe
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Ich nutze Osmand, derzeit auf einem Samsung Xcover 7. Osmand habe ich über F-Droid runtergeladen und hatte so auf wundersame Weise gleich die erweiterte Version Osmand~. Bei der normalen Version gibt's irgendwelche Einschränkungen bei der Anzahl der herunterladbaren Karten, die aber auch leicht umgangen werden kann. Die Karten stammen von OSM (open street map) und sind per definitionem öffentliches Gut. Osmand ist eigentlich eine Wander-, Trecking-, MTB-App, bietet aber auch Routing-Profile für Moped, Motorrad, PKW, LKW, Flugzeug und maritime Anwendungen. Es ist nicht perfekt, routet z.B. den LKW ständig über für ihn gesperrte Straßen oder will auch mal 'ne Treppe runter, die auf der Karte nicht als solche erkennbar ist, aber im Großen und Ganzen komme ich prima damit klar. Das Routing erfordert Zeit, wenn es über längere Distanzen ohne Zwischenziele geht. Da verwende ich immer zunächst die Flugzeugnavigation, die nichts anderes tut, als eine bolzgerade Linie zwischen Start- und Zielpunkt zu ziehen, die dafür aber prompt am Schirm ist. Auf der gucke ich dann, welche empfehlenswerten Straßen sie kreuzt, setze dort Zwischenpunkte und schalte dann um auf das Routingprofil, das dem tatsächlich verwendeten Fahrzeug am nächsten kommt.
Für schnelles Routing und feinkörnigere Konfiguration der einzelnen Routingprofile kann man Brouter, den Bike-Router dazu installieren. Der macht, als Add-on, nix anderes als Routing, kommt spätestens nach einer Minute zum Ergebnis, benötigt aber eine Navi-app, um sie darzustellen. Dies kann Osmand sein oder Locus oder noch 'ne dritte, ich glaube Oruxmaps oder so ähnlich.
Das Händi ist der Nachfolger meines Xcover 4, mit dem ich wirklich zufrieden war. Das hier hätte ich schon ein paarmal an die Wand knallen können, weil es so unhandlich groß ist, die drei Hardware-Buttons verschwunden sind, die das alte noch unterm Display hatte, die verbliebenen an den Seiten haptisch kaum zu ertasten sind, zwischen all den völlig unnützen Designkanten, und weil die frei belegbare Funktionstaste blödsinniger Weise genau dort angeordnet ist, wo man den Gegendruck beim Betätigen der anderen Tasten (ein/aus, lauter/leiser) ausübt.
Guck dir's unbedingt an und fass es an, bevor du es kaufst. Es gibt noch andere Outdoor-Händis und IP68 gibt's mittlerweile auch bei völlig zivilen. Von der Leistung her sind die Xcover-Modelle immer ungefähr auf der Höhe von halb so teuren Geräten. Der Rest des Geldes geht für's Gehäuse und robustes Inneres drauf.
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Ich habe mir von Carpuride
Apple Carplay fürs Motorrad geholt. Knppe 300 Tacken und das Teil funzt.
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Ich nutze Osmand,
Dem ist es aber egal, ob du kurvig fahren möchtest!Dr nimmt immer den schnellsten Weg.
Du kannst zwar die Autobahn ausschalten, aber dann gibt's immer noch keine kurvige Strecke.
Höchstens Durch Zufall, wenn nix anderes zum Ziel führt.