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Alt 09.09.2008, 21:44   #11
umerx
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Registriert seit: 04.07.2008
Ort: Mönchengladbach
Beiträge: 154

Motorrad:
ST1100 Hechard Squale Gespann, VFR1200XD Crosstourer DCT
Standard

Hi Diprans,

uns waren die Motorradhelme oder Fahrradhelme für Kinder viel zu schwer und zu klobig, wie du auch schreibst! Die Wirbelsäule und vor allen die Halsmuskulatur ist bei kleinen Kindern noch nicht sehr ausgebildet. Deswegen haben wir unsere jungen Sprosse die erste Zeit im Beiwagen im Kindersitz angeschnallt ohne Helm mitgenommen. Mir war das Risiko mir dem schweren Helm angeschmallt im Beiwagen viel zu groß. Bei eimen kleinen Auffahrunfall denke ich hätte der Helm aus oben genannten Gründen ehr negative Auswirkungen gehabt. Der Helm schützt ja Hauptsächlich den Kopf vor hartem Aufprall (aus dem Beiwagen fliegen) aber da die Kinden fest im Beiwagen sitzen sah ich darin nicht die größte Gefahr. Später dann als die Kinder selber gut sitzen konnten habe ich eine Helm aus der Skifahrerabteilung oder Kletterhelm gefunden die sind leichter und nicht so klobig!
Die Jungs im lustigen Outfit hatten für diese Argumentation auch verständnis!

Ich wollte auch noch mal auf das Thema Beiwagen kommen. Was für mich wichtig war, wie auch Andy schreibt, dass neben dem Kind Platz war für einen Erwachsenen. Auch wenn die Kinder mit Begesiterung mitfahren ist es doch auf Dauer lästig ständig anzuhaten und den runtergefallen Teddy wieder aufzuheben oder was sich die Kleinen sonst noch so alles einfallen lassen. Ein weiterer Punkt ist, dass es im Beiwagen nicht zieht, das kann den Kindern sehr schnell die Lust am Mitfahren nehmen. Also auf der Probefahrt auch mal selbst im Beiwagen mitfahren, auch wegen der Lautstärke, denn Manche Beiwagen wirken wie ein Resonanzboden. Diese Verstärken noch die Motoren- bzw. Fahrgeräusch!

Gruß Uli
__________________
ob Nah oder Fern, mit meiner Pan fahre ich immer gern!
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Alt 10.09.2008, 08:33   #12
Andy
Gespannfahrer
 
Benutzerbild von Andy
 
Registriert seit: 27.01.2004
Ort: Chemnitz
Beiträge: 770

Motorrad:
Hexagon-Roller - die ST1100 gehört meiner Frau
Standard

Hi Diprans,

ja, manchmal (und vor allem im Sommer) haben die Jungs in der Werkstatt ziemlichen Stress.... Mach mal telefonisch einen Termin - und schau Dich ruhig auch etwas weiter um.

Helm: Also die Gesetzeslage ist eindeutig, jeder Mitfahrer braucht einen Helm und dies muss unbedingt ein Motorradhelm sein - soweit das Gesetz.
Man kann aber - haben schon verschiedene gemacht - über das Regierungspräsidium und mit einer ärztlichen Bescheinigung eine Ausnahmegenehmigung erwirken - dann ist man die Helmpflicht los (meist verbunden mit der Auflage angeschnallt und bis zu einem bestimmten Alter)
Einen Kopfschutz (Ledekappe, gepolzterte Mütze) sollte man trotzdem nutzen, und da möglichst etwas was *nur* zum Motorradfahren aufgesetzt wird - so gewöhnt man die Kinder an einen "Helm".

Das größte Problem beim Helm ist allerdings nicht die Halsmuskulatur - die ist auch bei Kindern schon erstaunlich kräftig ausgeprägt. Das größte Problem sind die Schädelplatten, die erst nach dem 2. Lebensjahr richtig zusammenwachsen, weswegen wir davor gar keinen Helm genutzt haben (aber eine "Motorradkappe").
Aber das ist ja bei Dir kein Thema mehr.

Ab 2 Jahre hatten wir schon einen Kinder-Motorradhelm aufgesetzt. Wichtig: es war ein recht leichter Jethelm. Am Anfang noch zeitweise, aber ab etwa 3 ständig. Etwa zu der Zeit wir auch einen Unfall, bei dem das Vorderrad neben dem Motor stand - das angeschnallte Kind hatte trotz Motoradhelm gar keine Probleme - allerdings hatten wir auch einen Kindersitz mit Prallkissen - da konnte das Kind auch gut den Kopf zum schlafen drauf ablegen. Sowas halte ich auch prinzipiell für das Beste - Gurte behindern den Bewegungsdrang zu stark oder belasten im "Einsatzfall" doch recht punktuell den kleinen Körper.
Von Ski- oder Fahrradhelmen halte ich persönlich nicht viel - dann lieber Ausnahmegenehmigung und gar keinen Helm.
__________________
Andy

Pan mit Panda - wie passend!
Andy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2008, 20:48   #13
helmutk
Benutzer
 
Benutzerbild von helmutk
 
Registriert seit: 26.10.2002
Beiträge: 65
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Hallo Diprans!

Beschäftige mich schon seit 24 Jahren mit Gespannen. Der Grund war bei mir auch damals dass ich einfach die Kinder mitnehmen wollte. Und das haben wir dann auch so gemacht. Bin vorerst über Guzzi-Gespanne dann zur ST1100 gekommen und habe mittlerweile einige Pan's umgebaut, d.h. mit Seitenwagen versehen.
Aus meiner Erfahrung heraus ist in puncto Abgase im SW, Dichtheit bei Regen, Komfort und Platzangebot der EZS TPSL-Seitenwagen eine optimale Lösung. Ebenso ist der Stoye - in den Ausführungen von Walter - ein durchaus guter und ausgereifter Seitenwagen für Kinder. Solche Gespanne findest du auch am Gebrauchtmarkt und für dich als Anfänger bist du besser beraten - wie die Meinung der anderen Schreiber es auch zum Ausdruck bringt - ein fertiges Gespann zu suchen. Erst wenn du über Jahre Erfahrungen gesammelt hast wird es für dich leichter die Wunschvorstellung von einem idealen und für deine optimierten Bedürfnisse angepassten Gespann zu präzisieren.
Aber --- Gespannfahren macht süchtig.

bg
Helmut vom Traunsee
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