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Alt 13.10.2019, 01:45   #31
vETNH
Stromer
 
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Registriert seit: 29.02.2012
Beiträge: 485

Motorrad:
Suzuki v-Strom DL1000
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3 Jahre......3 Jahre ist's her, dass ich die Suzi bei mir eingezogen ist. Ziemlich genau 3 Jahre sogar. Jetzt aber haben wir uns wieder getrennt. Sie musste ihren Platz frei machen für eine neue Weggefährtin. Am "Tag der Deutschen Einheit" zog sie aus.
3 Jahre hat sie tatsächlich Spaß gemacht. Probleme gab es nur anfangs, als sie plötzlich in einem Drehzahlbereich von 3400 bis 3700 heftige Aussetzer hatte - fast so, also würden die beiden Zylinder auf einmal gegeneinander arbeiten. Eine Eigenschaft, die schon arg nach "auf die Fresse fliegen" schreit, wenn das in Schräglage auftritt. Eigene Streicheleinheiten führten nicht zur Besserung und selbst mein Haus- und Hofschrauber wurde ihr zunächst nicht Herr. Eine Diva und eine Zicke in Personalunion. Ich habe sie dann über den Winter 15/16 ausquartiert und beim Schrauber untergestellt, damit der reichlich Zeit hat, ihr Manieren beizubringen. Tatsächlich hat sie sich aber auch bei ihm lange gewehrt, ihr Drehzahlloch aufzugeben. Kurz vor Saisonbeginn '16 aber war's dann geschehen. Der Kompromiss war: Sie unterlässt diese Aussetzer und darf wieder bei mir übernachten.
Seitdem war's eigentlich gut. Aber gleichzeitig ist so eine 1000er V-Strom auch schon ein ziemliches Raubein. Mit allzu niedrigen Drehzahlen durfte man sie nicht so wirklich belästigen. Im 5. Gang unter 100 oder im 6. (Overdrive) unter 120 km/h war nie eine Option und wer sich gar noch erdreistet, dann auch noch ernsthaft beschleunigen zu wollen, der durfte dann schon mal erfahren, dass sie zu häuslicher Gewalt neigt und mit 2 Halbliterfäusten um sich schlägt.
Wenn man akzeptiert und verinnerlicht, dass sie Drehzahlen will und im unteren Drehzahlbereich zumindest beim Beschleunigen überhaupt nicht kompromissbereit ist, dann konnte man mit ihr aber gut auf gemeinsamen Ausfahrten unterwegs sein. Bums ohne Ende, aber auch eine laute und raue Freundin. Trotzdem.......Zicke!

Vor ca. einem halben Jahr habe ich allerdings begonnen, doch mal wieder nach Töchtern einer recht bekannten anderen Mutter zu schauen. Eine Mutter mit guten Genen, deren Töchter einfach immer irgendwie ganz weit vorn sind mit ihren Qualitäten. Wer jetzt an 3 Buchstaben und Propeller denkt.....janee, is' klar......
Im Grunde sollte es nun mal wieder eine Vierzylinder werden. Der Abwechslung halber gern ein Reihen-Motor. Hatte ich in meiner 8 Jahre währenden Wiedereinsteigerphase noch nicht. Also doch eine CBF1000, die schon 3 Jahre zuvor als Konkurrentin zur V-Strom angetreten war, aber letztlich im Auswahlverfahren doch verloren hat. Und so habe ich begonnen, den Markt zu sondieren. Sowohl den für die V-Strom-Drehzahl-Diva, als auch den für die CBF1000. Im frühen August habe ich die Trennungsabsicht dann durch Verkaufsanzeigen dokumentiert und gleichzeitig begonnen die einschlägigen Partnervermittlungen täglich nach neuen Kontaktanzeigen zu durchstöbern.

Klar, nach CBF1000.....aber so ganz sicher war das nicht. Die 1300er Pan war auch wieder in den Fokus gerückt - wenigstens ein bisschen jedenfalls. Im Grunde könnte ich mir nämlich langsam wieder eine "molligere" Weggefährtin vorstellen. Es ist ja nun nicht so, dass nach den damaligen OPen, die nun 4 Jahre her sind, alles wieder so ist wie vorher. Ich würde mal sagen......so langsam darf ich wohl davon ausgehen, dass die Nummer nochmal gut ausgangen ist, aber beim Bäumeausreißen doch noch ein bisschen Vorsicht angesagt ist. Aber so 'ne Pan......also ich glaube, das ginge wohl schon wieder. Fahren war ja selbst bei der GW schon nach einem halben Jahr nicht mehr wirklich das Problem, wohl aber das Rangieren auf dem Hof und das Handling in der Werkstatt. Also ich sage mal so: Wenn das Super-Angebot gekommen wäre, hätt' ich's wieder versucht. Vernünftig (soweit ein Motorrad überhaupt vernünftig sein kann - aber das Leben soll schließlich auch Spaß machen) aber wäre das CB-Äffchen. Und wie das Leben immer so spielt:

Nach 8 Wochen (beim Mopeten-Verkauf muss man einfach Geduld haben......das haben die Virago, die Deauville, die Pan, die Goldwing und jetzt auch die V-Strom in nunmehr gerade mal 8 Jahren gelehrt!) nebeneinander her existieren in einer Art Trennungsphase (so was fängt immer an mit "Schatz, ich glaube, wir beide brauche mal 'ne Auszeit.....") erfolgte die endgültige Trennung am Tag der Einheit. Und am Tag drauf gab es dann schon DAS Angebot für eine CBF1000, auf das ich gewartet habe. Vom Standort her nicht so arg weit weg (40 km), relativ wenig gelaufen (30.000), 2007er......'n bisschen an Extras (Griffheizung, TopCase, 'n (älteres, aber für meine Zwecke reicht es wohl) Garmin Zumo und die Verkleidung ist in der Form auch nicht üblich bei der CBF dieses Baujahres.

Grund für Bauchschmerzen gab es allerdings auch. Die verbauten ESD (ich habe bis jetzt keine E- oder KBA-Nummer finden können) sind eher reine Krawalltüten. Zwar sagt mein Vorgänger, die seien bei der letzten HU auch dran gewesen und es sieht auch nicht so aus, als seien die ausgeräumt..... aber nee, der Rabatz ist nicht meine Welt. Lärm hatte ich früher genug, als ich noch an Flugzeugen gearbeitet habe. Das brauche ich heute absolut nicht. 'nen Tinnitus habe ich auch so schon, da brauche ich nicth mit solchen Tüten nachhelfen.
DAS sollte mein Argument werden für die Verhandlungen über den Abschlag von der ohnehin schon (in Relation zu anderen Angeboten in den einschlägigen Portalen) günstigen Verhandlungsbasis. Da hatte ich mir dann eine Summe zurecht gelegt, mit der ich in die Verhandlungen einsteigen wollte. Aber es kam anders. Auf die Initialfrage, ob man denn am Preis noch was machen könne (u.a. wegen der Krawalltüten und nicht vorhandener OEM-Pötte), stieg der Verkäufer von sich aus schon mit einem Preis ein, der unter meinem lag - deutlich sogar! Sachen gibt's.....

Und da war es beschlossen und verkündet. Handschlag, Herrchenwechsel...... und auch keine Nachfragen mehr wegen der zu schwachen Fußbremse, die diese CBF tatsächlich hat. Denn noch weiter den Preis drücken......nee, das wäre mir langsam peinlich gewesen. Die Bremse sollte tatsächlich auch nicht das Problem sein. Ich muss jetzt nur mal Zeit finden, um mich in aller Ruhe mit den ESDn und den Bremsen auseinanderzusetzen. Kann ohnehin nicht schaden, ALLE Bremsen mal grundlegend zu reinigen, gangbar zu machen und zu kontrollieren.

Und das ist sie nun, die Neue im Stall:

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Geändert von vETNH (13.10.2019 um 19:55 Uhr)
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Alt 13.10.2019, 08:25   #32
Pan64
STOC # 1336
 
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Motorrad:
yamaha 600,Kawa zzr 900,Electra Glide,Suzi 1100 Gsxr,Pan 1100,ST 1300 Bj 02,06,GL 1800
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Guten Morgen
Sehr schönes Teil.. viel Spass damit..
Wäre ein Kompromißmoped was ich mir auch gut vorstellen könnte
__________________


Irgendwas ist immer..
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Alt 13.10.2019, 08:26   #33
Olli/Lippstadt
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Motorrad:
Honda Goldwing 1800,V-Strom DL-650
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Glückwunsch zum grundsoliden Mopped. Einzige Krankheit bei dem Moped, die Lichtmaschinen brennen reihenweise bei einer Laufleistung von rund 40tkm ab. Bis vor kurzem wurde der Ersatzteilpreis von Honda subventioniert (um 500 Euro), inzwischen will man dafür wieder über 1000 Euro haben. Also je nach KM-Stand zeitnah einen Ersatzstator für rund 150 Euro aus Asien besorgen und den und das für den Tausch erforderliche Equipment immer mitführen.

Geniale Schrauberhilfen findest Du neben der üblichen Fachlektüre bei Youtube, der Manfred aus Maintal (CBF-Forum) schraubt und dokumentiert mit Hingabe, das ist für Schrauberfreunde ein wahre Fundgrube. --> https://youtu.be/OyOlqAKxUXc

Ich hatte vor 3 Jahren von Chrisches Schwester die Kilo-CBF abgekauft, aber die Sitzposition passte mir überhaupt nicht, ich stieß mit den Knie an die Verkleidungsspitze und der Boppes brannte. Daher musste sie nach 3 Wochen schon wieder gehen, mit sofort gekauftem Ersatzstator, man hatte sich zuvor im CBF-Forum schlau gelesen .

PS: Ich habe Dein verlinktes Foto mal auf forumsfreundliche Maße umgeändert.

Geändert von Olli/Lippstadt (13.10.2019 um 08:30 Uhr)
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Alt 13.10.2019, 14:36   #34
vETNH
Stromer
 
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Beiträge: 485

Motorrad:
Suzuki v-Strom DL1000
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Jajajaja, die LiMa-Problematik ist mir bewusst. Wenn man nur ein bisschen bzgl. CBF1000 recherchiert kann man an dieser INfo gar nicht vorbei schauen. Und in der Tat gedenke ich, mit zeitnah so einen Asia-Stator auf Lager zu legen, damit es im Falle eines/des Falles nicht zu viel Zeit kostet.

Wobei die vermeintliche Ursache schon recht kurios ist. Nämlich diese doch recht rustikale Spannungsregelung über Kurzschluss. Die Lima gibt immer "Vollgas" uznd der überschüssige Strom wird quasi über Kurzschluss wieder in die Lima-Wicklungen zurückgeführt, wo es dann heiß wird, weil die Energie ja nun mal da ist und irgendwo hin muss.

Klar, andere Mopeten arbeiten mit der gleichen Technik und kommen wohl damit klar. Honda hat wohl schlicht die Kühlung ein bisschen unterdiensioniert.

Interessant wäre es doch, ob es hilfreich ist, über einen zusätzlichen Dauerverbraucher einen Teil der Energie außerhalb der LiMa zu verbraten. Ich denke da bleistiftsweise an eine dauerhafte Nutzung des 2. Scheinwerfers, der ja bei der CBF ausschließlich mit Fernlicht funktioniert. Würde man dne Abblendfaden mit anklemmen. wären es schon mal pauschal 50 bis 60 Watt weniger, die in der LiMa kaputt gemacht werden müssen. Der Ansatz klingt nicht so unlogisch, wie man im ersten Moment annehmen möchte. Eigebtlich würde man ja davon ausgehen, dass mit zunehmendem Strombedarf auch die Last der Lima und damit die Erwärmung zunimmt. Ist aber wohl ein Trugschluss.

Für mich wäre vorrangig mal ein Voltmeter wichtiger, das einem Unregelmäßigkeiten rechtzeitig anzeigen kann, sodass man mit Batteriestrom noch einen sicheren Hafen, im günstigen Fall die eigene Garage erreicht.
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Alt 13.10.2019, 19:27   #35
Dirk Bosse
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Motorrad:
K 1600 GTL
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Toller Trennungstext!
__________________
Gruß
DiBo

Habt eine gute Zeit !!!

www.mc-wedtlenstedt.de
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Alt 13.10.2019, 20:13   #36
vETNH
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Motorrad:
Suzuki v-Strom DL1000
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Danke!

Mittlerweile sind (gebrauchte) OEM-Tüten eingetroffen. Sehen top aus, keine Kratzer oder Dellen. Hatte ich aber auch so erwartet lt. Beschreibung, denn die waren doch etwas teurer als die anderen Angebote, aber als einzige als kratzerfrei und Top-Zustand beschrieben.

Morgen geht's dem CB-Äffchen an die Tüten. Und wenn die schon mal runter sind, dann ist auch gleich Platz, um den hinteren Bremssattel zu beäugen. Schaumerma.... Sieht aber so aus, als sei die Bremsschwäche der rechten vorderen Scheibe geschuldet bzw. irgendein schmieriges, schwarzes Zeugs, was da wohl beim Vorgänger drauf geraten ist - wie auch immer sowas passieren kann. War so rein optisch auf der Scheibe nicht zu sehen, aber auf dem Pfoten sehr wohl, als ich mal die Bremsscheiben richtig angefasst hab. Keine Ahnung, was das für'n Zeug ist. Dass der Schmadder schwarz, ist lässt sich ja sicher mit Abrieb erklären, aber wo kommt dieses Schmierige her? Der Gabelholm ist trocken, und am Bremssattel ist nichts zu sehen oder zu fühlen von austretender Bremsflssigkeit. Und beide Bremspumpen halten auch über Nacht den Druck. Ich kann es mit echt nur so erklären, dass die Maschine irgendwo untergebracht war, wo etwas auf die Scheibe geraten ist. Keine Ahnung! NOCH hatte ich den betreffenden Bremssattel nicht runter. Und runter muss er so oder so, denn mit einfach abwischen ist es sicher nicht getan.
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Geändert von vETNH (13.10.2019 um 20:35 Uhr)
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Alt 14.10.2019, 11:53   #37
diepan
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.05.2010
Ort: Ba- Wü
Beiträge: 279

Motorrad:
CBF 1000 F
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Hallo
Die erste CBF 1000 habe ich nach 109 000 KM verkauft, kaputt war die Lima nach ca 95 000 Km. Dann kam die Pan bis 95 000 km. Die bekam ich dann nur noch schwer rückwärts in die Garage ( Altersschwäche )Für mich gabs dann nur wieder ne neue CBFF (SC 64 ). Die soll ne bessere Lima haben und war bei jetzt 99 950 Km noch nie ( ! ) kaputt. Verschleißteile wie Kette ( ca 50 000)und
Bremsscheibe hinten waren die einzigen größeren Ausgaben. Bremsklötze und 1x Bremszylinderdichtungen nebst Reifen sind leider normal.
Nach 100 000 KM schreibe ich das mal im CBF Forum www.cbf-1000.de.

Gruß Dieter
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