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Alt 10.08.2018, 15:56   #1
Deichbewohner
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Motorrad:
EML Honda ST 1100 mit EZS TPSL Beiwagen, MZ ETZ 250 Gespann
Standard Technik oder Zubehör ? Spritzschutz für Schwingenstrebe u. Lichtmaschine

Moin Gemeinde,
Im Rahmen meiner Winterarbeit '17/'18 habe ich mir Gedanken über einen Spritzschutz für die Schwingenstrebe gemacht.
Ich denke, es ist allgemein bekannt, dass Diese mit den Jahren durchrosten !!! KANN !!!
An meiner Pan waren schon die ersten Löcher drin. Nachdem ich für recht schmales Geld eine Schwinge in sehr gutem Zustand ergattern konnte, habe ich diese komplett blank gemacht u. neu konserviert.
Bei YouTube stieß ich während meiner Suche nach Lösungen für so einen Spritzschutz auf ein Video aus England. Der Mann hat genau das gebaut, was ich brauchte u. erwähnte hier auch den Schutz der Lichtmaschine.
Den Spritzschutz hat dieser Engländer aus einem Stück Lauffläche eines Pkw Reifens hergestellt. Dies hielt ich für etwas überdimensioniert u. deckte mir die Schwingenstrebe zu den Seiten hin nicht genug ab.
So entschied ich mich, mir im Internet eine 2 mm starke Gummimatte 2mm, NR/SBR, Schwarz, Länge 1,2m /Breite 0,5m für 12,50 €uronen inkl. Versand zu kaufen.
Im ausgefederten Zustand fertigte ich zuerst eine Schablone aus dünnerem Gummi an (meldet euch bei Bedarf) u. übertrug Diese auf das dafür vorgesehene Gummi. Zum Einbau ist es erforderlich, den Tank auszubauen, was in meinen Augen „recht simple“ ist (ein Jeder möge das für sich selbst beurteilen).
Der Einfachheit halber habe ich das Gummi von hinten innen im Kotflügel eingepasst (siehe Bild 1).
Bevor ich den Spritzschutz vollends angebracht habe, ist von mir die Auflagefläche des Gummis am Kotflügel angezeichnet u. mit entsprechendem Schmirgel aufgeraut worden (ebenso das Gummi).
Die Fläche am Kotflügel habe ich mit Sikaflex (klebt u. dichtet) versehen u. dann den Spritzschutz montiert.
Nach unten hin erst einmal länger gelassen, habe ich den Spritzschutz zu allerletzt auf die untere Kante der Schwingenstrebe angepasst u. mit dünnen Kabelbindern an der Schwinge fixiert.
Als Schrauben habe ich VA Bundschrauben mit Innensechskant (M5 x 20 oder 25 mm?) sowie selbstsichernde Muttern auf großer Unterlegscheibe gewählt. Die selbstsichernden Muttern habe ich deswegen genommen, da bei zu festem anziehen mit einer herkömmlichen Mutter das Gummi zu sehr gequetscht wird.
Ergebnis: Selbst nach extremer Regenfahrt war die Lima furztrocken u. immer noch so sauber, wie ich sie eingebaut habe. Auch an der Vorderseite vom Spritzschutz war keine Spur von H2O auffindbar.
Bei Kofferbetrieb ist der Spritzschutz von außen nicht wahrnehmbar, es sei denn, man weiß, dass er da ist. Aber auch ohne die Koffer fällt er rein optisch nicht ins Gewicht.
Angehängte Grafiken
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Man hat den Eindruck, dass die moderne Physik auf Annahmen beruht, die irgendwie dem Lächeln einer Katze gleichen, die gar nicht da ist. Albert Einstein
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Stichworte
lichtmaschine, schwinge, spritzschutz

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